Denken Sie an beizeiten an Ihren digitalen Nachlass ...

Organisieren Sie Ihren digitalen Nachlass. Zu Lebzeiten. Sonst kümmern sich andere. Oder auch nicht. Oder nicht in Ihrem Sinne.

Sie leben. Und sind überdurchschnittlich gesund, aufnahmefähig und interessiert. Sonst würden Sie im Moment diese Zeilen nicht lesen. Was aber, wenn Sie plötzlich schwer erkranken, dement werden, einen tödlichen Unfall erleiden, sterben? Ein Tabuthema, ich weiß. Verdrängen Sie es nicht, bitte. Es kostet vielleicht ein wenig Überwindung, tut aber letztlich gut, sich mit Themen wie "Testament", "Patientenverfügung", "Vorsorgevollmacht" und "Betreuungsverfügung" auseinander zu setzen. Es befreit. Man fühlt sich hernach aufgeräumter, organisierter.

 

Zu Ihrem digitalen Nachlass gehören eines (hoffentlich fernen) Tages: sämtliche Inhalte auf Ihren Speichermedien (Festplatten, USB-Sticks, PC, Laptop, Tablet, Smartphone, Cloud) - denken Sie an Textdokumente, Adressen, Fotos usw.; sämtliche Inhalte, die Sie selbst online verfügbar gemacht, also öffentlich ins Netz gestellt haben - denken Sie an Facebook, Xing, Youtube etc; sämtliche privaten Benutzerkonten - denken Sie an Amazon, Online-Banking, E-Mail-Accounts usf.! Überlegen Sie, was mit all diesen Daten geschehen soll: Wer hat Zugang zu Ihren Passwörtern, wer soll welche Accounts einsehen können und pflegen oder ggf. löschen? Welche Inhalte sollen vernichtet, welche beibehalten, welche wem verfügbar gemacht oder posthum publiziert werden? Wer soll wem von Ihrem Tod in Kenntnis setzen? Gibt es Erben, die sich in Ihrem Sinne kümmern? Beziehungsweise: Wissen diese - jetzt - von Ihren Vorstellungen? Falls nicht: Regeln Sie das. Am besten schriftlich. Ich berate Sie in dieser Sache gerne, und empfehle Ihnen, falls nötig, auch einen geeigneten Notar.

 

Denn ich helfe lieber Ihnen - jetzt - als eines Tages Ihren Hinterbliebenen. Warum? Weil wir nur so sicherstellen können, dass Ihre ureigenen Vorstellungen umgesetzt werden.

 

Den nahen Angehörigen eines Verstorbenen stehe ich natürlich auch bei. Sie sind oft genug überfordert mit allerlei Formalitäten, der Verarbeitung des Verlusts, und wollen eigentlich nur eins: trauern. Sprechen Sie mich an, sofern Sie Hilfe benötigen. Empathische und diskrete Hilfe.

Und nun?

Gehen Sie in sich, überlegen Sie, sprechen Sie mit Angehörigen oder Freunden. Mit solchen, die Ihnen nahestehen, denen Sie vertrauen. Bei Fragen rufen Sie mich einfach an.

Heißer Draht

Wählen Sie (06321) 958 75 61. Täglich zwischen 8:00 und 22:00. Sie fragen, Barbara Späth antwortet. Wenn nicht gleich, dann sofort.